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Vita

Stephanie Haas studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart Gesang und Liedgestaltung. Entscheidend war für sie die langjährige Zusammenarbeit mit Ellinor Junker-Giesen. Ihr Repertoire umfasst Alte Musik und Musik der Gegenwart.

1991 brachte sie die wiederentdeckten Lieder op.1 von Gideon Klein zur Uraufführung und wurde mehrfach zum Festival Musica Iudaica nach Prag eingeladen. Die Sängerin steht in intensivem Austausch mit zeitgenössischen Komponisten. Sie sang mehrere Uraufführungen, darunter 1997 "Aus den Visionen der Hildegard von Bingen" von Sofia Gubaidulina. Von da aus ging ihr Weg weiter zu den Gesängen der Hildegard von Bingen.

Heute zählt Stephanie Haas zu den profiliertesten Interpretinnen Früher Musik. Ihre Gestaltung der mittelalterlichen Gesänge schöpft aus einem intensiven Studium der handschriftlichen Quellen und dem Aufspüren der textbezogenen Melodie-Phrasierungen. Dieser Aneignungsprozess, die damit erreichte ungemein plastische Textwiedergabe und die Intensität ihrer Bühnenpräsenz setzen Maßstäbe.

Ihr besonderes Interesse gehört der Verbindung von Musik, Literatur und szenischer Gestaltung. So wirkte sie in mehreren Musiktheater-Produktionen mit. Als Solistin und im Ensemble Cosmedin gemeinsam mit Christoph Haas gibt Stephanie Haas Konzerte mit Früher und Zeitgenössischer Musik u.a. in Frankreich, Luxemburg, Italien, Kroatien und der Schweiz.

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